Trusted Shops
Alpha-Linolensäure: Die pflanzliche Omega-3-Fettsäure

Alpha-Linolensäure, eine essentielle Fettsäure

Die 3-fach ungesättigte Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure (ALA) zählt zu den essentiellen Fettsäuren. Das bedeutet: Unser Körper kann diese Fettsäure selber nicht selber herstellen und muss sie daher in ausreichender Menge mit der Nahrung aufnehmen.

Besonders reich an ALA sind pflanzliche Öle wie Leinöl, Hanföl, Rapsöl und Sojaöl, wobei Leinöl mit mehr als 50% den höchsten Gehalt aufweist. Außerdem befindet sich ALA in grünem Blattgemüse, Walnüssen, Weizenkeimen und Leinsamen sowie in einigen Wildkräutern und in Wildbeeren.

Schon mit 1 – 2 Esslöffel Leinöl lässt sich der tägliche Bedarf an ALA decken.


Die Bedeutung der Alpha-Linolensäure

Als Baustein der Zellmembranen und als Vorbote einer Reihe an biologisch aktiven Substanzen hat ALA viele zentrale Bedeutungen für unseren Körper.

So werden aus ungesättigten Omega-3-Fettsäuren wie ALA eine erstaunlich große Anzahl an Botenstoffen gebildet. Diese wirken auf fast jede Zelle und jedes Gewebe im menschlichen Körper und beeinflussen zahlreiche lebenswichtige Prozesse. Darunter fallen die Aufrechterhaltung eines gesunden Cholesterinspiegels und die Senkung des Blutdrucks, die Entwicklung und Funktion des Gehirns, die Steuerung von Zellsignal- und Sehprozessen, die Eindämmung von Entzündungen und vieles mehr.

ALA beeinflusst zahlreiche lebenswichtige Prozesse

Elastizität der Zellmembran

Der Aufbau der Zellmembran

Doppelbindungen sorgen für Elastizität der Zellmembranen

Zellmembranen sind u.a. aus Fetten (Lipiden) und Eiweißen (Proteinen) aufgebaut. Auch ALA ist ein wichtiger Lipidbaustein für die Zellmembran. Die Besonderheit von ALA und anderen ungesättigten Fettsäuren liegt in ihren Doppelbindungen: An diesen Stellen winkelt sich die ansonsten gerade Molekülkette ab, sie erhält sozusagen „Knicke“.

Diese „Knicke“ wiederum sorgen beim Einbau der ungesättigten Fettsäuren in die Zellmembran für eine hohe Elastizität, was zur Folge hat, dass die Membran weich und beweglich ist. Dies ist für eine gute Nährstoffversorgung und eine einwandfreie Funktion der Zellen unerlässlich.

Im Gegensatz zu gesättigten Fettsäuren, die nur Einfachbindungen besitzen, befinden sich in Alpha-Linolensäure drei dieser Doppelbindungen.


Positive Wirkung der Alpha-Linolensäure auf den Blutdruck

Im Blutkreislauf steht eine hohe Elastizität der Membranen durch den Einbau von ungesättigten Fettsäuren wie ALA für eine gute Fließfähigkeit der Blutkörperchen bis in die kleinsten, dehnbaren Gefäße. Dies sichert eine optimale Nährstoff- und Sauerstoffversorgung für alle Gewebebereiche und wirkt sich positiv auf den Blutdruck aus.

Gesättigte Fettsäuren hingegen besitzen keine Doppelbindungen und bestehen deshalb aus langen, geraden Molekülketten. Ein zu hoher Anteil an gesättigten Fettsäuren oder Transfettsäuren in der Zellmembran lässt diese starr werden. Insbesondere kleine Gefäße werden unnachgiebig, sodass es hier zu Engpässen kommt. Die Blutkörperchen können nicht mehr ungehindert hindurchfließen, der Blutdruck steigt und eine ideale Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen ist nicht mehr gewährleistet.


Darstellung der Alpha-Linolensäure Längerkettige Eicosapentaensäure Langkettige Docosahexaensäure

Umwandlung von Alpha-Linolensäure in entzündungshemmende Botenstoffe

Der Körper kann aus ALA längerkettige Omega-3-Fettsäuren wie die Eicosapentaensäure (EPA) bilden. Ob und in welchem Maß ALA ebenfalls in die langkettige Omega-3-Fettsäure Docosahexaensäure (DHA) umgewandelt wird, ist bis heute in der Forschung noch nicht abschließend geklärt. Sie ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Dazu gehören Alter, Geschlecht, Alkoholkonsum, aber auch die Aufnahme von Omega-6-Fettsäuren.

EPA und DHA wiederum sind Ausgangssubstanzen zur Bildung wichtiger Botenstoffe, die u.a. einen hemmenden Einfluss auf die Blutgerinnung sowie gefäßerweiternde (Blutdruck senkende) und entzündungshemmende Eigenschaften besitzen. Dies hat insgesamt eine positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System zur Folge.

EPA und DHA findet man in Algenöl, das aus Mikroalgen hergestellt wird. Darüber hinaus sind diese Omega-3-Fettsäuren vorrangig in fettreichen Fischsorten wie Makrele, Hering, Lachs, Forelle, Thunfisch und Sardinen enthalten.


Das richtige Verhältnis

Neben den Omega-3-Fettsäuren spielen auch Omega-6-Fettsäuren eine wichtige Rolle in unserem Körper. Dabei handelt es sich um eine weitere Gruppe ungesättigter Fettsäuren mit einem anderen Wirkungspektrum als Omega-3 Fettsäuren.

Bei der körpereigenen Umwandlung der Omega-6-Fettsäuren wird jedoch dasselbe Enzymsystem wie zur Umwandlung der Omega-3-Fettsäuren verwendet. Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren treten im Stoffwechsel also als Konkurrenten auf.

Darüber hinaus können aus vielen Omega-6-Fettsäuren entzündungsfördernde Botenstoffe gebildet werden. Entzündungsfördernde und entzündungshemmende Prozesse können im Gleichgewicht gehalten werden, wenn Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren im Verhältnis von 5:1 aufgenommen werden. Man sollte also maximal das 5-fache an Omega-6-Fettsäuren im Vergleich zu den Omega-3-Fettsäuren zu sich nehmen.

Die heutige Ernährung liefert jedoch fast das 20-fache an Omega-6-Fettsäuren, sodass entzündliche Prozesse nicht ausreichend ausgeglichen werden können. Daraus resultiert eine Zunahme an Zivilisationskrankheiten, die auf entzündliche Prozesse zurückzuführen sind. Dazu gehören beispielsweise Herz-Kreislauferkrankungen, entzündliche Gelenkerkrankungen oder das metabolische Syndrom.

Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren sollten im Verhältnis von 5:1 aufgenommen werden

Durch die Budwig Ernährung können Omega-6 und Omega-3 in Balance gehalten werden

Die Budwig Ernährung – Omega-6 und Omega-3 in Balance

Das Verhältnis lässt sich verbessern, indem man den Verzehr von Omega-6-reichen Nahrungsmitteln (wie Sonnenblumen- oder Rapsölen sowie Fleisch- und Wurstwaren) reduziert und gleichzeitig den Anteil der Omega-3-haltigen Lebensmitteln (z.B. mit Dr. Budwig Omega-3 Leinöl, Hanföl, DHA-haltigem Algenöl, Leinsamen, Walnüssen, Weizenkeimen oder grünem Blattgemüse) erhöht.

Eine Überdosierung mit ALA ist nicht möglich: der Körper ist in der Lage, die Verwertung der ALA präzise zu regulieren. Ein Überschuss an ALA wird der Energiegewinnung bzw. -speicherung zugeführt. Besonders gut lässt sich ein ausgewogenen Verhältnis mit der Budwig Ernährung realisieren.

Die Zusammensetzung der wesentlichen Fettsäuren im Leinöl

Leinöl

Die Zusammensetzung der wesentlichen Fettsäuren im Rapsöl

Rapsöl

Die Zusammensetzung der wesentlichen Fettsäuren im Olivenöl

Olivenöl

Die Zusammensetzung der wesentlichen Fettsäuren im Sonnenblumenöl

Sonnenblumenöl

Legende: Zusammensetzung von Leinöl, Rapsöl, Olivenöl und Sonnenblumenöl

Leinöl und Quark, ein starkes Team

Damit die sehr oxidationsempfindliche Omega-3-Fettsäure ALA ihre Wirkung im Körper bestmöglich entfalten kann, benötigt sie schützende Partner. Diese sah die Wissenschaftlerin Dr. Johanna Budwig in den schwelfelhaltigen Aminosäuren des Quarks: Methionin und Cystein. Johanna Budwig erkannte, dass diese Aminosäuren eine stabilisierende Verbindung mit ALA eingehen. Dadurch kann die empfindliche Fettsäure optimal vom Körper aufgenommen werden und ihre Wirkung ideal entfalten.

Dazu empfahl Dr. Johanna Budwig die Budwig Creme, eine Zubereitung aus Quark, 2 EL Dr. Budwig Omega-3 Leinöl, eine Handvoll frischer Früchte und Honig nach Belieben. Ein ideales Frühstück, um sich täglich mit vielen wichtigen Nährstoffen und mit reichlich essentiellen Omega-3-Fettsäuren zu versorgen.

Die ALA-reiche Budwig Creme ist eine starke Säule der Budwig Ernährung.
Die ALA-reiche Budwig Creme ist eine starke Säule der Budwig Ernährung.

Achtung: Sie haben JavaScript ausgeschaltet!
Schalten Sie JavaScript bitte an, damit Sie diese Website benutzen können.

Erfahren Sie hier, wie Sie JavaScript wieder einschaltet.

Ihr Browser ist veraltet und hat Sicherheitslücken!
Aus Sicherheitsgründen können mit Ihrem Browser bei uns NICHT einkaufen.

Erfahren Sie hier, was ein Browser ist und wie Sie diesen sicherer machen können.