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"Der Mensch ist, was er isst"

Christian Arnold

Der erfahrene Heilpraktiker Christian Arnold (50) sieht in der Öl-Eiweiß-Kost eine wichtige Therapieform bei vielen Krankheitsbildern. Er hörte bereits Mitte der 90er Jahre von Frau Dr. Johanna Budwig und der Öl-Eiweiß-Kost und hat sich seitdem intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt.

Herr Arnold, warum befasst sich ein Heilpraktiker wie Sie eigentlich mit der Öl-Eiweiß-Kost?

Die Kurzversion: Weil sie für die Genesung vieler meiner Patienten eine wichtige Rolle spielen kann.

Und die Langversion?

Dafür muss ich ein bisschen weiter ausholen. Zunächst einmal können die Krankheitsbilder meiner Patienten durch verschiedene Einflüsse bedingt sein. Zum Beispiel ein krankmachendes psychosoziales Umfeld, die Zufuhr schädigender Stoffe über Nahrung und Umwelt, ein nicht intaktes Entgiftungssystem des Körpers, Elektrosmog, ein gestörtes Ökosystem im Darm und vieles mehr. Eine entscheidende Frage lautet jedoch auch immer: Ernährt sich der Patient falsch? 

Kann falsche Ernährung denn krank machen?

Selbstverständlich - und ich rede hier nicht von offensichtlich falscher Ernährung wie zu viel Fast Food oder zu wenig Obst und Gemüse. Ich rede von einem Mangel an Wasser, Vitaminen, Spurenelementen, Mineralen und essenziellen Nährstoffen wie Aminosäuren und essenziellen Fettsäuren im Sinne von Omega-3, -6 oder -9. Dieser Mangel kann die unterschiedlichsten negativen Auswirkungen haben: Störung des Immunsystems, verringerte Sehkraft, Nieren- und Leberschäden, Bluthochdruck, trockene Haut, gestörte Fruchtbarkeit, Herzbeschwerden, Tumorbildung, Depressionen, Psychosen. Und genau an dieser Stelle kommen wir zur Öl-Eiweiß-Kost...

... die ja dank des Leinöls als zentralem Inhalt reich an essenziellen Fettsäuren wie Omega-3, -6 und -9 ist. 

Richtig, genau das ist der entscheidende Punkt. Diese essenziellen Fette kann der Körper nicht selber produzieren, weswegen sie ihm zugeführt werden müssen. Denn sie werden überall im Körper benötigt, in jeder einzelnen Zelle. 

Wann sind Sie auf diese Ernährungslehre aufmerksam geworden? Und waren Sie sofort Feuer und Flamme?

Mitte der 90er Jahre und nein! Ich bin niemand, der Feuer und Flamme für etwas ist. Wenn ein Thema mich interessiert, beginne ich, gründlich zu recherchieren und mich umfassend zu informieren. Und das habe ich auch getan, als ich von Frau Dr. Johanna Budwig und ihrer Öl-Eiweiß-Kost gehört habe. Schließlich war Frau Dr. Budwig in Sachen Fettforschung Frontfrau und Pionierin, ihr gedanklicher Ansatz absolut nachvollziehbar. Hinzu kam, dass ich damals Menschen kennen lernte, denen diese Ernährung nachhaltig geholfen hat. 

Können Sie von einem Beispiel berichten?

Natürlich kann ich nicht ins Detail gehen. Aber ich habe Tumor-Patienten in aussichtslosen Situationen getroffen, bei denen eigentlich keine Chance mehr auf Heilung bestand. Diese Menschen haben als Therapie unter anderem ihre Ernährung auf Öl-Eiweiß-Kost umgestellt - und sie sind wieder gesund geworden.

Soll das heißen, die Öl-Eiweiß-Kost ist ein Zaubermittel gegen Krebs? 

Auf keinen Fall! Hier muss man ganz genau argumentieren und ganz genau informieren, um keine falschen Hoffnungen zu wecken. Die Behandlung von Tumoren ist sehr komplex. Da gibt es Therapiepaletten mit zehn, zwölf, 15 verschiedenen Möglichkeiten. Doch eine dieser Therapie-Möglichkeiten ist auf jeden Fall auch immer die Ernährung.

Können Sie das genauer ausführen?

Der Grundgedanke ist, dass der Körper eines Menschen an verschiedenen Stellen seiner Versorgung Defizite aufweist und dadurch krank geworden ist. Die Frage ist nun: Wo liegen diese Defizite? In der Mathematik analysiert man Aufgaben, stellt eine Annahme mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf, rechnet das Ganze durch - und am Ende geht die Gleichung auf oder nicht. Ähnlich ist es in unserem Bereich: Man stellt nach der Analyse der Patienten-Geschichte zum Beispiel die Annahme auf, er habe Ernährungsdefizite an Vitaminen, Spurenelementen, Mineralen, essenziellen Aminosäuren und essenziellen Fettsäuren. Dann versucht man, diesen Mangel mithilfe einer an Vitaminen, Spurenelementen und Mineralen reichen Kost sowie der Öl-Eiweiß-Kost zu beheben - und anschließend schaut man, ob sich das Krankheitsbild bessert. Wenn ja - wunderbar! Wenn nicht, muss man weitersuchen. 

Verstanden. Gilt diese Vorgehensweise nur bei Tumoren?

Nein, sie gilt für viele verschiedene Krankheitsbilder. Für Tumore genauso wie für Nieren- und Leberleiden oder Herzerkrankungen. Und auch im psychiatrischen Bereich gibt es immer mehr Fallbeispiele dafür, dass bei schweren Depressionen sämtliche bekannten Methoden der Schulmedizin erfolglos angewendet wurden - und eine Ernährungsbalance mit essenziellen Omega-3-Fettsäuren schließlich Heilung brachte. Vor einigen Jahren waren solche Geschichten noch anekdotisch, heute nicht mehr. 

Und aus diesen Gründen - um noch einmal auf den Anfang unseres Gesprächs zurückzukommen - befassen Sie sich als Heilpraktiker mit der Öl-Eiweiß-Kost. 

Genau. Der Mensch ist eben, was er isst. Und das Schöne daran: Diese Therapiemaßnahme ist für Patienten noch nicht einmal mit einem enormen Finanzaufwand verbunden. Sie benötigen lediglich qualitativ hochwertiges Leinöl sowie das Buch "Öl-Eiweiß-Kost" von Frau Dr. Johanna Budwig oder die überarbeitete Neuauflage von Dr. Armin Grunewald - und schon kann es losgehen. Auch deshalb ist die Öl-Eiweiß-Kost in meinen Augen bei zahlreichen Krankheitsbildern eine eminent wichtige und äußerst praktikable Therapieform.

 

 

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