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Omega-3: Zivilisationserkrankungen vorbeugen

Diabetes, Depressionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz oder Parkinson: Kaum eine Familie, die nicht direkt oder indirekt von einer sogenannten Zivilisationserkrankung betroffen ist. Mitverantwortlich für die Ausbreitung dieser Volksleiden ist häufig eine falsche Zusammensetzung bzw. das Fehlen von Nährstoffen.

Der westliche Ernährungsstil ist geprägt durch einen hohen Anteil an stark verarbeiteten, raffinierten Lebensmitteln. Ferner ist der Konsum von Zucker, Salz, verarbeiteten Fetten und tierischen Produkten, insbesondere an Fleisch- und Wurstwaren, sehr hoch. Daraus ergeben sich im Körper Ungleichgewichte, die die Entstehung von Erkrankungen fördern statt diesen vorzubeugen. Und damit sind wir bei den genannten Zivilisationserkrankungen, die häufig auf chronisch-entzündlichen Prozessen basieren.

Fettsäuren und Entzündung

Dass der heutige Ernährungsstil reich an Omega-6 und gleichzeitig arm an Omega-3-Fettsäuren ist, spielt eine wichtige Rolle beim Thema Entzündungen. Denn Entzündungen werden unter anderem durch die Bildung von Entzündungsfaktoren ausgelöst, gebildet aus der Omega-6-Fettsäure Arachidonsäure (AA). Demgegenüber stehen entzündungshemmende Botenstoffe, die vom Körper aus den Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) gebildet werden.

Für die Umwandlung von Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren in die pro- bzw. anti-entzündlichen Botenstoffe benötigt der Körper dasselbe Enzymsystem – in dem sich folglich die beiden Fettsäuretypen wie Gegenspieler verhalten. Und da die Omega-6-Zufuhr heutzutage so hoch ist, wird die Bildung entzündungshemmender Botenstoffe aus den Omega-3-Fettsäuren blockiert. Mit entsprechend negativen Folgen für die Gesundheit.

Fachgesellschaften empfehlen eine Aufnahme von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren in einem Verhältnis von maximal 5:1. Das tatsächliche Verhältnis liegt jedoch bei 20:1. Die Folge dieses Ungleichgewichts: Entzündungen werden nicht ausreichend gestoppt – was das Auftreten chronisch-entzündlicher Erkrankungen befeuert.

Erhöhen Sie den Anteil an Omega-3 und reduzieren Sie den Anteil an Omega-6-Fettsäuren in Ihrer Ernährung!

Entzündungen: Darauf sollten Sie achten

Auf Basis der gerade beschriebenen Fakten liegt es auf der Hand: Reduzieren Sie den Anteil an Omega-6-Fettsäuren in Ihrer Ernährung, insbesondere den der entzündungsfördernden Arachidonsäure. Diese ist nur in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch- und Wurstwaren enthalten. Optimal wären somit eine Einschränkung des Fleisch- und Wurstkonsums bzw. der Umstieg auf eine vegetarische Kost. Um Ihnen Zahlen an die Hand zu geben: Bei fleischlastiger Kost werden etwa 200 bis 400 mg Arachidonsäure pro Tag aufgenommen, bei einer vegetarischen Ernährung dagegen nur ca. 50 mg.

Arachidonsäure kann vom Körper auch aus der Omega-6-Fettsäure Linolsäure gebildet werden, die essenziell ist. Das bedeutet, dass der Organismus sie mit der Nahrung aufnehmen muss. Jedoch ist in der heutigen Ernährung zu viel Linolsäure enthalten. Sie befindet sich etwa in pflanzlichen Ölen wie Sonnenblumen- und Maiskeimöl. Diese Öle werden zudem bei der Herstellung von Fertigprodukten verwendet. Ergo gilt es, diese Fertigprodukte zu meiden, denn: Je weniger Linolsäure und Arachidonsäure mit der Nahrung zugeführt werden, desto weniger Entzündungsmediatoren können gebildet werden

Das Zurückfahren der Omega-6-Aufnahme sollte gleichzeitig begleitet werden durch die Aufnahme von mehr Omega-3-Fettsäuren. Zum Beispiel durch Leinöl mit seinem immens hohen Anteil an alpha-Linolensäure (ALA). ALA kann der Körper zu EPA und DHA umwandeln, aus denen bei Bedarf entzündungshemmende Botenstoffe gebildet werden. Betont sei nochmals: Das gelingt nur, wenn das Verhältnis von Omega-3 und Omega-6 passend ist. Ein Überschuss an Omega-6 hemmt die Verstoffwechselung der Omega-3-Fettsäuren.

Weitere Omega-3 Quellen

Angesichts der Bedeutung von Omega-3 für entzündliche Prozesse ist es ratsam, gute Omega-3-Quellen in die Ernährung einzubauen. Beispielsweise mit der Budwig Creme, zubereitet aus Magerquark und Dr. Budwig Omega-3 Leinöl, die als tägliches Frühstücksritual den Körper gleich zu Tagesbeginn mit der wertvollen, mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäure ALA versorgt.

Ferner enthält fetter Hochseefisch reichlich EPA und DHA, also die Vorläufer anti-entzündlicher Botenstoffe. Daher wirkt sich der regelmäßige Verzehr dieser Fische (mindestens zwei Mal pro Woche) günstig auf entzündliche Erkrankungen aus. Aufgrund der Problematiken von Überfischung und Schwermetallbelastung ist ein regelmäßiger Fischverzehr indes nur eingeschränkt zu empfehlen. Als Alternative bieten sich rein pflanzliche Kapseln mit EPA und DHA aus Algenöl an. Spezielle Mikroalgen, die in einem geschützten Bereich (Bio-Fermentern) kultiviert werden, sind reich an EPA und DHA – und somit eine optimale alternative Quelle für die beiden wichtigen Omega-3-Fettsäuren.

Daneben spielt eine weitere, selten vorkommende Fettsäure für die Entzündungshemmung eine wichtige Rolle: die Dihomo-Gamma-Linolensäure (DGLA). Sie ist etwa in Nachtkerzenöl, Johannisbeeröl und Borretschöl enthalten.

Vitamine und Spurenelemente

Neben Fetten bzw. Fettsäuren sind Vitamine, Mineralien und Spurenelemente bedeutsam für die Gesundheit, da sie zentrale Funktionen im Stoffwechsel übernehmen. Vitamine schützen Zellen als Radikalfänger (Antioxidantien) vor zerstörerischen Prozessen – und damit indirekt vor entzündlichen Reaktionen. Mineralien und Spurenelemente wiederum sorgen für ein reibungsloses Funktionieren von Enzymen und sind als sogenannte Koenzyme für den gesunden Stoffwechsel unerlässlich. Gerade die Spurenelemente Kupfer, Selen und Zink sind als Kofaktoren in entzündlichen Prozessen für die antioxidative Abwehr notwendig.

Für die Aufrechterhaltung der Zellgesundheit sollten Sie Vitamine und Spurenelemente täglich via frischem Obst oder schonend zubereitetem Gemüse aufnehmen, übrigens nicht nur bei entzündlichen Erkrankungen. Ein weiteres wichtiges Mineral bei der Entzündungshemmung ist Magnesium, enthalten in Amaranth, Quinoa, Hirse, Mandeln sowie Mangold und Spinat oder auch Gewürzen wie Basilikum, Majoran und Salbei.

Pflegen Sie einen gesunden Lebensstil

Dr. Johanna Budwig hat stets betont, dass eine vital- und nährstoffreiche Ernährung unerlässlich für die Gesundheit ist, zudem einen positiven Einfluss bei bestehenden schweren Erkrankungen haben kann. Aus ihrem Wissen zu Wechselwirkungen der verschiedenen Nahrungselemente entwickelte sie die Öl-Eiweiß-Kost. Eine Ernährungsform, die reich an Vital- und Nährstoffen sowie vor allem an essenziellen Fettsäuren ist,  die darüber hinaus schädigende, energieraubende Zusatzstoffe ausklammert. So werden raffinierte Lebensmittel, Industriezucker oder Auszugsmehle komplett gemieden. Die Öl-Eiweiß-Kost ist für jeden Menschen geeignet und liefert die Basis für eine gesunde Ernährung und Lebensweise.

Neben guter Ernährung sollten Sie generell Wert auf einen gesunden Lebensstil legen: mit regelmäßiger Bewegung an der Luft, ausreichend Ruhe- und Erholungsphasen sowie Reduzierung von Stress. All das bietet die besten Voraussetzungen, sogenannten Zivilisationskrankheiten vorzubeugen, die auf entzündliche Prozesse zurückzuführen sind – wie Diabetes, Depressionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz oder Parkinson.

Auf einen Blick: anti-entzündliche Ernährungsregeln

  • Reduktion der Arachidonsäure-Zufuhr durch weniger Fleisch- und Wurstkonsum. Bei chronischen Entzündungserkrankungen wie z.B. der Rheumatoiden Arthritis ist eine vegetarische Ernährung ideal.
  • weniger Fertigprodukte sowie Reduzierung von zucker- und weißmehlhaltigen Lebensmitteln

  • mehr pflanzliche, omega-3-haltige Öle wie z.B. Dr. Budwig Omega-3 Leinöl – idealerweise als tägliche Budwig-Creme

  • bestehendes Übergewicht abbauen durch Reduktion des Fett- und Kohlenhydratverzehrs

  • eventueller Einsatz von Kapseln mit EPA und DHA aus Algenöl (bei einem erhöhten Bedarf)

  • viel frisches Obst und Gemüse (Antioxidantien, Mineralien und Spurenelemente)

  • schonende Garverfahren verwenden (dämpfen, dünsten)

  • belastende Substanzen wie Koffein und Alkohol einschränken, auf Nikotin bestmöglich verzichten

     

Was für die Gesundheit außerdem wichtig ist:

  • regelmäßige Bewegung (mindestens 3 x 20 min pro Woche, am besten an der frischen Luft)

  • ausreichende Ruhephasen und Schlaf (7 - 8 Stunden)

  • Reduzierung von Stress sowie ausgleichende Maßnahmen wie Meditation oder Yoga

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