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Omega-3

Omega-Fettsäuren

Bei den Omega-3-Fettsäuren handelt es sich um ungesättigte Fettsäuren wobei die 3 als Ziffer die Position der ersten Doppelbindung der Fettsäure angibt. Diese wird vom „Omega”, dem Ende aus gezählt. Diese 1. Doppelbindung haben Omega-Fettsäuren am 3., 6. oder 9. Kohlenstoffatom (C-Atom). Je nach Länge der Fettsäurekette sind dann im Abstand von jeweils 3 C-Atomen weitere Doppelbindungen eingefügt.

Was sind Omega-3-Fettsäuren?

Omega-3-Fettsäuren kommen zum Beispiel in Pflanzen vor. Sie werden z.B. in den Saaten und den Blättern von Pflanzen an­ge­reichert. In hoher Konzentration finden wir diese im Leinöl (ca. 55-70%), Chiaöl (ca. 60%), Leindotteröl (ca. 45%), Hanföl (ca. 17%), Walnussöl (ca. 13%), Rapsöl (ca. 9%) und im Sojaöl (ca. 8%).

All diese Pflanzenöle enthalten Alpha-Linolensäure (ALA), eine Fettsäure mit 18 Kohlenstoff Atomen (C-Atome) in oben genannter Konzentration. Diese Fettsäure hat 3 ungesättigte Doppel­bindungen zwischen dem 9. und 15. Kohlenstoff-Atom.

Algen und Mikroalgen enthalten darüber hinaus langkettige hoch ungesättigte Fettsäuren, wie zum Bei­spiel EPA (4 Doppelbindungen) und DHA (6 Doppelbindungen). Diese sind Ernährungsgrundlage der Fische und werden dort essentiell benötigt um die Membranfunktion auch bei niedrigen Temperaturen zu erhalten.

          

Fische enthalten ca. 1 - 2 % EPA und DHA im Gesamtgewicht.  

       

Was sind Omega-6-Fettsäuren?

Omega-6-Fettsäuren sind ebenfalls Bestandteil von Pflanzen und Saaten. Darüber hinaus finden sich einige in tierischen Nahrungsmitteln. Der Aufbau dieser Fettsäuren ist identisch mit den gleich langen Omega-3-Fettsäuren. Mit dem Unterschied, dass sich die letzte Doppelbindung in der 6. Position, das heißt am 6. C-Atom vom Ende der Fettsäurekette aus gerechnet befindet. Die wichtigsten Vertreter sind die Linolsäure (2 Doppelbindungen) und die Arachidonsäure (4 Doppelbindungen). Die Linolsäure ist überwiegend pflanzlichen Ursprungs, während die Arachidonsäure überwiegend tierischen Ursprungs ist.

Kann man mit der Zufuhr pflanzlicher Omega-3-Fettsäuren (ALA) den EPA- / DHA-Spiegel erhöhen?

Hierzu findet man in der Fachliteratur immer wieder die Aussage, dass nur eine minimale körpereigene Konversion (Umwandlung) möglich ist. Die Angaben reichen von 1% bis 5% Konversionsrate zu EPA. Die Konversionsrate zu DHA soll nur ca. 0.5% betragen. Richtig ist, dass die Omega-6-Fettsäuren mit den Omega-3-Fettsäuren um die gleichen Enzyme konkurrieren. Diese Enzyme sind Desaturasen und Elongasen und sind für den Einbau von Doppelbindungen und für die Verlängerung der Fettsäureketten verantwortlich. Bei Neugeborenen funktioniert die Konversion von ALA zu EPA und DHA noch sehr gut. Beim Er­wachsen­en ist jedoch zur Entlastung der Enzymsysteme eine verminderte Aufnahme von Omega-6-Fett­säuren anzustreben.

Was sind Omega-9-Fettsäuren?

Hauptvertreter der Omega-9-Fettsäuren ist die Ölsäure. Die Ölsäure ist eine 1-fach ungesättigte nicht essentielle Fettsäure. Hier befindet sich die 1. und einzige Doppelbindung am 9. C-Atom vom definierten Ende der Fettsäurekette aus gesehen.

Ölsäure wird entweder über die Nahrung zugeführt oder aus der gesättigten Stearinsäure gebildet, weshalb sie nicht zwangsläufig mit der Nahrung zugeführt werden muss. Die größten Mengen als Ölsäure können sehr einfach über Olivenöl (über 70%), Erdnussöl (bis 70%) und Avocadoöl (bis 50 %) aufgenommen werden.

Omega-3-Lieferanten

Omega-3-Fettsäuren können entweder aus pflanzlichen, nicht maritimen Quellen wie z.B. dem Leinöl sowie aus maritimen Quellen wie Algen, Krill oder Fischen stammen.

Pflanzliche, nicht maritime Quellen beinhalten die so genannte Alpha-Linolensäure. Diese stellt eine kurzkettige Omega-3-Fettsäure dar. Sie wird im Körper in die langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) sowie DHA (Docosahexaensäure) umgewandelt. Algenöl ist sehr reich an DHA, beinhaltet aber kein EPA.

Wie viel Omega-3-Fettsäuren pro Tag

Die heutigen Ernährungsgewohnheiten sind von einer übermäßigen Zufuhr an fettreichen Fertigprodukten, Fleisch- und Süßwaren und von einem niedrigen Fischkonsum geprägt. Dadurch werden zu wenige Omega-3-Fettsäuren und gleichzeitig eine zu hohe Menge an belastenden Fetten wie gesättigten Fettsäuren, Transfettsäuren oder Omega-6-Fettsäuren aufgenommen.

Omega-3-Fettsäuren sind der biochemische Gegenspieler zu diesen Fetten und es gilt als optimal, wenn Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren in einem Verhältnis von 4 : 1 bzw. 5 : 1 im Körper vorliegen. Tatsächlich liegt dieses Verhältnis in Deutschland bei ca. 15 - 20 : 1. Daher ist es ernährungsmedizinisch ratsam, vermehrt Omega-3-Fettsäuren über die tägliche Ernährung zuzuführen.

Als ideal gelten 1 - 2 EL Esslöffel Leinöl pro Tag.

Verwendung von Leinöl für eine Budwig Creme

Zutaten für 1 Portion:

1-2 Esslöffel Dr. Budwig Omega-3 Öl

2 Esslöffel Milch

125-150 g Magerquark

1-2 Teelöffel Honig

2 Esslöffel Dr. Budwig Linufit Energiemix

3 Esslöffel gewürfelte Früchte nach Jahreszeit

Nüsse, Gewürze wie z.B. Zimt, Kardamom etc.

Omega-3-Kapseln

Dr. Budwig Omega-3 DHA-Kapseln sind eine rein vegane Quelle der Omega-3-Fettsäure Docosahexaensäure (DHA). Sie bestehen aus Algenöl, welches aus Meeresalgen gewonnen wird. Die Meeresalgen wachsen in einem geschlossenen System und sind daher eine auszeichnete und unbelastete Quelle für Omega-3-Fettsäuren. Die Kapselhülle enthält keine Gelatine und ist rein pflanzlich. DHA trägt zur Erhaltung einer gesunden Herz- und Hirnfunktion und der normalen Sehkraft bei. Die positive Wirkung erfahren Sie bei einer täglichen Aufnahme von mindestens 250 mg DHA.

Empfohlen wird die Einnahme von 1-2 Kapseln täglich mit Flüssigkeit zu einer Mahlzeit - oder zur kurmäßigen Anwendung in Abstimmung mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker eine entsprechend höhere Dosierung.

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