Test-Sieger Trusted Shops

Öl-Eiweiß-Kost

Quark-Leinöl-Creme

Die Öl-Eiweiß-Kost nach Dr. Johanna Budwig

Dr. Johanna Budwigs langjährige Forschungen, Erfahrungen und Erkenntnisse mündeten in der Entwicklung eines ganzheitlich orientierten Prinzips, in dem die individuelle Betrachtung des Menschen in seiner gesamten Lebenssituation im Vordergrund stand. 

Einen besonders hohen Stellenwert erhielt von Anfang an die Ernährung. In den Gesprächen mit Patienten schaute Dr. Johanna Budwig kritisch auf deren Ernährung und verordnete jedem einen persönlichen Ernährungsplan auf Basis der von ihr entwickelten Öl-Eiweiß-Kost. Nahrung war für sie einer der wichtigsten Faktoren zur Gesunderhaltung.  

Dass wir heute ein kostbares Geschenk der Natur ernten dürfen, verdanken wir dem Forschungs- und Kämpfergeist von Dr. Johanna Budwig. Sie entwickelte ein revolutionäres Prinzip für die Gesundheit unserer Zellen: Dr. Budwigs Prinzip der guten Fette. Auf Basis von kostbaren, geschützten, essentiellen, ungesättigten Fettsäuren und natürlichen Antioxidantien, stellt dieses einzigartige Prinzip das gesunde Gleichgewicht in unseren Zellen wieder her und sorgt dafür die Zellgesundheit zu erhöhen. Einfach gesagt: Lebensnotwendige Fettsäuren dienen dem Zellaufbau, aktivieren die Zellatmung und verbessern den Zellstoffwechsel.
Im Mittelpunkt Ihrer Forschung stand viele Jahre die Aufgabe, den Elektronenreichtum der mehrfach ungesättigten Fettsäuren auf natürliche Weise mit ausgewählten Naturstoffen zu schützen. Sie entwickelte ein Verfahren, dessen vorrangiges Ziel die Erhaltung des energetischen Potentials von guten Fettsäuren verfolgte – ein von ihr patentiertes Verfahren zur Erhöhung der Bioverfügbarkeit.
Im Rahmen ihrer Öl-Eiweiß-Kost wird über die Verbindung der essentiellen Fettsäuren aus den Ölen auf Leinölbasis und der schwefelhaltigen Aminosäuren, insbesondere aus den Milchprodukten, das Energiepotential der mehrfach ungesättigten Fettsäuren gestärkt.
Die höchste Elektronenansammlung finden wir laut Dr. Johanna Budwig in der Kombination von Linol-Linolen-Fettsäuren wie sie im Leinöl vorliegen.

Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen inzwischen den Ansatz der Fettforscherin Dr. Johanna Budwig, die mit ihren Forschungen zur Zellatmung dort ansetzte, wo der Nobelpreisträger Otto Heinrich Warburg kein abschließendes Ergebnis fand. Der 1931 mit dem Nobelpreis geehrte Arzt und Biochemiker hatte schon in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts festgestellt, dass Krebszellen über einen ganz eigenen Stoffwechsel verfügen. Während gesunde Zellen den Zucker aus der Nahrung unter Verbrauch von Sauerstoff bei der so genannten Zellatmung vollständig zu Kohlendioxid und Wasser verbrennen, gewinnen Tumorzellen ihre Energie, indem sie den Zucker zu Milchsäure vergären. Dieser Prozess vollzieht sich selbst dann, wenn genügend Sauerstoff zur Verfügung steht.

Ein Forscherteam der Universitäten von Jena und Potsdam unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Ristow konnte 2006 die seit über 80 Jahren bestehende Hypothese des Medizin-Nobelpreisträgers Otto Warburg belegen.

Dr. Johanna Budwig setze sich in ihrer Forschungsarbeit im Lichte der Biochemie, der chemischen Prozesse des Lebens, auseinander. Sie fand mit der Öl-Eiweiß-Kost die Lösung zu dem von Otto Warburg beschriebenen Problem - einen Weg den entgleisten Zellstoffwechsel von der Energiebereitstellung durch Gärung zur normalen Zellatmung zurückzuführen. Auf diesem Weg wird außerdem die Apoptose, der programmierte Zelltod aller Tumorzellen, angeregt. Gleichzeitig stellt die Öl-Eiweiß-Kost eine Stärkung gesunder Zellen und somit eine präventive, zellschützende Methode dar.

Die Öl-Eiweiß-Kost

Dr. Budwig hat im Rahmen ihrer Öl-Eiweiß-Kost allergrößten Wert auf die Auswahl naturbelassener Lebensmittel gelegt, um dem Körper einerseits die erforderlichen Nährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe in ihren natürlichen Strukturen zuzuführen und andererseits belastende Stoffe, die den Zellstoffwechsel, insbesondere die Zellatmung blockieren, rigoros zu meiden.

Zu Beginn des Tages verordnete Dr. Johanna Budwig 1 Glas Sauerkrautsaft. Sauerkraut als probiotisches Lebensmittel hat eine positive Wirkung auf die Darmflora des Menschen. Es regt Ausscheidungsvorgänge an, entgiftet den Darm, indem die Fäulnisbakterien abgetötet werden und stärkt somit das Immunsystem. Für Dr. Budwig stand mit ihrer Empfehlung die Förderung der Ausscheidungsvorgänge im Vordergrund. Um das ganze gesundheitsfördernde Potential dieses Lebensmittels auszuschöpfen, sollte neben dem Saft durchaus öfter auch das rohe Kraut verspeist werden.
Kaffee als starker Säurebilder wird durch Kräutertees oder grünen Tee ersetzt. Schwarzer Tee ist mit der Einschränkung: nur 1 Tasse täglich, erlaubt.
Zum Frühstück empfahl Dr. Budwig ihren Patienten stets die sogenannte Quark-Leinöl-Creme. Eine Kombination aus Quark mit Milch und Ölen auf Leinölbasis, etwas Honig, Früchten, Nüssen, Trockenfrüchten und geschroteten und vor Oxidation geschützten Leinsamen. Diese energiereiche und spürbar belebende Kombination schont den Insulinstoffwechsel und bringt die Menschen ohne Heißhungergefühle über den Vormittag.
Als Zwischenmahlzeit sind schonend frisch gepresste Säfte vormittags und nachmittags mit frisch geschroteten oder vor Oxidation geschützten Leinsamen geeignet. Im Leinsamen liegen die schützenden schwefelhaltigen Aminosäuren als Bindungspartner für die essentiellen Fettsäuren natürlich vor. Zudem erhält der Körper die in den Schalen der Leinsaat liegenden Lignane, pflanzliche Hormone, die antioxidativ wirksam werden und unsere Zellen vor der Zerstörung durch freie Radikale schützen. Die schonende Pressung von Obst und Gemüse ist entscheidend, da z.B. mit der Zentrifugalkraft enorme Sauerstoffmengen, die oxidative Abbauprozesse in Gang setzen, in den Saft gelangen. Das hohe Elektronenpotential des frisch gepressten Saftes, z.B. eines Möhrensaft mit seinem großen Anteil an Carotinoiden und ihren vielen Doppelbindungen, sollte in jedem Fall erhalten bleiben.
Zur Mittagsmahlzeit gibt es reichlich Rohkost ergänzt durch Quark-Leinöl-Dipps und Gemüsegerichte mit geringem Kohlenhydratanteil in Form von Hirse, Buchweizen oder Vollkornreis, seltener Kartoffeln. Wer großen Hunger hat, isst eine Scheibe Vollkornbrot bestrichen mit Oleolux.
Die Abendmahlzeit sollte klein und leicht verdaulich sein, keine Rohkost mehr enthalten und nicht später als 18.00 Uhr eingenommen werden.
Ein Glas Rotwein am Abend wirkt beruhigend und entspannend. Dr. Budwig hatte mit dieser Empfehlung auch die Linderung von Schmerzen im Blick.

Alle Gerichte dürfen reichlich mit Oleolux verfeinert werden. Oleolux ist eine weitere Erfindung von Dr. Johanna Budwig, ein streichfähiges Fett auf Basis von Leinöl und naturbelassenem Kokosfett, welches durch die Auswahl der Öle, das spezielle Herstellungsverfahren und durch die Zugabe besonderer Zutaten seinen Elektronenreichtum und damit sein Energiepotential behält.

„Auf Grund meiner fettchemischen wissenschaftlichen Arbeiten, entdeckte ich, dass die elektronenreichen, hoch ungesättigten Fettsäuren entscheidend wichtig sind zur Anregung der Atmungsfunktion, zur Sauerstoffaufnahme, Sauerstoffverwertung, und im Laufe weiterer Arbeit erkannte ich, dass auch die Aufnahme der Elektronen der Sonnenenergie von diesen Fetten abhängig ist.“ (Dr. Johanna Budwig: “Der Tod der Tumors Bd.II”)

Die ungesättigten Fettsäuren in Verbindung mit schwefelhaltigen Aminosäuren

Die Frage nach der Steuerung der Sauerstoffaufnahme der Zelle, sowie nach den Faktoren, die diesen Oxidationsprozess stören, war ebenfalls eine der zentralen Fragen von Dr. Johanna Budwig. Eindeutig erkannt hatten sowohl Warburg als auch andere Wissenschaftler schon vorher, dass für die Sauerstoffaufnahme der Zelle die schwefelhaltige Aminosäure Cystein von entscheidender Bedeutung war. Aber nicht allein, es musste einen weiteren Faktor geben, den Otto Heinrich Warburg in den Fettsäuren vermutete. Seine Versuche machte er mit gesättigten Fettsäuren wie z.B. Buttersäure, Stearin- oder Palmitinsäure. Doch diese führten nicht zu dem erhofften Ergebnis.
Antworten auf diese alles beherrschende Frage konnten, nach Dr. Johanna Budwig, erst nach Entwicklung der geeigneten Methoden zur Bestimmung und Differenzierung der Fette und Fettsäuren erzielt werden. Bis zu Beginn der 50-er Jahre gab es diese Methoden zur Fettanalyse noch nicht. Erst durch die Papierchromatographie, einer Entwicklung von Dr. Johanna Budwig, wurde es 1950 möglich Fette in ihre Bestandteile aufzuspalten – eine große Errungenschaft für Dr. Johanna Budwig und die gesamte Wissenschaft.
Im Rahmen der darauffolgenden Forschungsarbeiten bestätigte sich Dr. Johanna Budwigs Hypothese. Sie bewies, dass die essentiellen Fettsäuren, die Linolsäure und die Alpha-Linolensäure, als Partner für die schwefelhaltigen Aminosäuren bei der Sauerstoffaufnahme in die Zelle von großer Bedeutung sind. Das Besondere an diesen mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist ihr enormes Elektronenpotential, die Energie, die in den Doppelbindungen steckt und frei verfügbar für elektrophysikalische Prozesse bei Bedarf zur Verfügung steht. Die elektronegative Ausrichtung macht sie zu einem optimalen Bindungspartner für die positiv geladenen schwefelhaltigen Aminosäuren. Gemeinsam bilden sie die Batterie unserer Zellen und steuern das elektromagnetische Feld und somit auch das Energiepotential unserer Zellen.

“Omega-3/-6-Fettsäuren sind einfach in der Lage, sich mit Eiweißen zu verbinden, wodurch neues Material zu den Zellen geführt wird. Die Zweipoligkeit zwischen Fett (Zellumhüllung) und Eiweißen (Zellkern) ist von grundlegender Wichtigkeit für den Erhalt und die Struktur aller lebenden Zellen. Diese Zweipoligkeit hängt größtenteils von der Anwesenheit von genügend Omega-3/-6 ab. Der Mangel an Omega-3/-6 lähmt zahlreiche vitale Funktionen. Wenn die Zweipoligkeit zwischen dem Zellkern und der Zellumhüllung vernichtet wird - beispielsweise durch einen Mangel an Omega-3/-6 oder durch den Konsum von teilweise oder insgesamt gehärteten Fetten (Transfette) - bedeutet dies, dass die elektrische Ladung verschwindet. Mit anderen Worten: Die Batterie der Zelle wird leer. Die Möglichkeit zum Wiederaufladen der Batterie unserer Zellen hängt von den Elektronen in Omega-3/-6 ab. Weiterhin schwingen die Elektronen von pflanzlichem Omega-3/-6 mit der selben Wellenlänge wie Sonnenstrahlen. Hierdurch sind sie in der Lage, die Sonnenenergie aufzunehmen, sie zu speichern, und sofern erforderlich, sie für die Erfüllung von vitalen Körperfunktionen freizugeben.” (Dr. Johanna Budwig: “Fette als wahre Hilfe”)

Für Dr. Johanna Budwig waren die falschen Fette das größte Übel in der zunehmend industrialisierten Nahrung. Mit der Entdeckung der Transfette in der Margarine und in anderen hoch erhitzen Fetten, tauchten diese, jeder elektrischen Ladung beraubten, Fettsäuren vermehrt in menschlichen Zellen auf. Dr. Johanna Budwig sah einen eindeutigen Zusammenhang zwischen gestörter Sauerstoffaufnahme und dem Aufbau und der Struktur der Zellmembranen. Es fehlten die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die ordnende energiereiche und somit lebensspendende und aktivierende Kraft. Aber nicht nur für eine gute Sauerstoffversorgung der Zelle sind die guten Fettsäuren notwendig. So erhalten die roten Blutkörperchen, die für den Sauerstofftransport im Körper verantwortlich sind, ihre nötige Verformbarkeit zum Durchdringen der Kapillaren zurück.
Harmonische Stoffwechselprozesse, ein starkes Immunsystem und psychische Ausgeglichenheit werden ebenfalls über die Kommunikation zwischen Zellmembran und Zellinnerem gesteuert. Die Fluidität (Fließfähigkeit/Flexibilität) der Zellmembran beeinflusst deren Eigenschaften und Funktionen. Über die Membran werden Informationen ausgetauscht und Stoffe transportiert. Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren tragen zu einer angemessenen Fluidität der Membran bei und haben somit entscheidenden Einfluss auf deren Funktion.

Eine besondere Verbindung: Quark mit Ölen auf Leinölbasis


Dr. Johanna Budwigs umfangreiches Wissen über Öle und Fette und die Erkenntnisse aus ihren Forschungen und Zellversuchen führten zur Entwicklung der Öl-Eiweiß-Kost. Ein Ernährungsprinzip, in dem lebendige, d.h. naturbelassene und energiereiche Lebensmittel die Hauptrolle spielen. Im Vordergrund stehen die essentiellen Fettsäuren, insbesondere die Alpha-Linolensäure, und die schwefelhaltigen Aminosäuren Methionin und Cystein. In Leinöl, dem Pflanzenöl mit einem über 50%igem Anteil an Alpha-Linolensäure und Quark mit einem hohen Anteil an schwefelhaltigen Aminosäuren fand Dr. Johanna Budwig die perfekten Partner als Basis ihrer Kostform. Die positiv geladenen schwefelhaltigen Aminosäuren ziehen die negativ geladenen Fettsäuremoleküle an und wirken so stabilisierend auf die hochungesättigten, sehr oxidationsempfindlichen Fette. In Verbindung mit Eiweiß wird außerdem die Verdaulichkeit und Verträglichkeit der Fettsäuren gefördert. Die Fettsäuren in Verbindung mit Eiweiß erlangen durch die Verbindung in Form von Lipoproteinen (Lipos=Fett/ Protein=Eiweiß) eine zusätzliche “Löslichkeit” im wässrigen Milieu. Und in dieser Form übernehmen Proteine auch in unserem Körper den Transport der langkettigen Fettsäuren. Eine gleichzeitige Gabe von Fettsäuren und Aminosäuren in homogener Vermischung wie im Quark mit Ölen auf Leinölbasis, sichert so die zeitnahe Aufnahme der wertvollen Inhaltsstoffe in den Körper. Denn zum Durchtritt durch die Dünndarmschleimhaut müssen die Lipoproteine wieder in kleinste Einheiten aufgespalten werden. Anschließend werden diese in Form von Chylomikronen, einer Lipoproteinfraktion, wieder zusammengesetzt und über die Lymphe und den Blutkreislauf zur Leber transportiert.

Die schwefelhaltigen Aminosäuren Methionin und Cystein


Die schwefelhaltigen Aminosäuren Methionin und Cystein sind in hohem Maße Bestandteile des Milcheiweißes in Kuh-, Schaf- und Ziegenmilch und in den daraus hergestellten Produkten wie z.B. Quark. Sie sind aber auch in vielen anderen Lebensmitteln enthalten, wie z.B. Buchweizen, Hirse, Quinoa, Amaranth oder in schwefelhaltigem Gemüse, wie Zwiebeln, Porree, Knoblauch, Bärlauch, Schnittlauch, Paprika, etc., in Kräutern und Gewürzen. Das Prinzip der Verbindung zwischen den schwefelhaltigen Aminosäuren und den essentiellen Fettsäuren, insbesondere der Alpha-Linolensäure, findet sich in allen Rezepten der Öl-Eiweiß-Kost wieder.
Methionin ist eine essenzielle Aminosäure. Sie bildet die Ausgangssubstanz für die Synthese von Cystein. Schwefelhaltige Aminosäuren übernehmen eine Fülle an lebenswichtigen Aufgaben in unserem Körper. Cystein ist die Hauptschwefelquelle unserer Nahrung. Von ihr leiten sich weitere schwefelhaltige Stoffe ab. So ist z.B. eine zentrale Substanz zum Schutze unserer Zellen Glutathion, das als Bestandteil der Glutathionperoxidase, zu dem wichtigsten antioxidativ wirkenden Stoffen der Zelle gehört. Außerdem dient Glutathion der Entgiftung, indem es wasserlösliche Verbindungen mit Zellgiften eingeht und diese zur Ausscheidung bringt. Glutathion ist ein Tripeptid, an dessen Aufbau Cystein beteiligt ist.
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren und schwefelhaltigen Aminosäuren sind wichtige Partner in der Steuerung der Sauerstoffaufnahme und Sauerstoffverwertung der Zelle und wesentlich für ein starkes Immunsystem, einen funktionierenden Stoffwechsel und geistige Vitalität.

Schon seit vielen Generationen verzehren Menschen mehrfach ungesättigte Fette aus Fisch, Gemüse, Nüssen oder Ölsaaten. Unsere Gesundheit hängt buchstäblich von der regelmäßigen Zufuhr der lebensnotwendigen Fettsäuren Alpha-Linolensäure (ALA) und Linolsäure (LA) ab. Der Körper benötigt diese Fettsäuren für die Bildung der Zellmembranen und für eine Vielzahl unterschiedlicher Stoffwechselfunktionen.
Ein Ungleichgewicht zwischen den verschiedenen Fettsäuren in der Ernährung kann einen Anstieg entzündungsauslösender Stoffe im Körper bewirken, die zur Entwicklung zahlreicher Zivilisationserkrankungen beitragen. Die Zusammenhänge zwischen bester Gesundheit und guter Versorgung des Körpers auf zellulärer Ebene mit essentiellen Fettsäuren stellte Dr. Johanna Budwig schon zu Beginn der 50er Jahre im letzten Jahrhundert dar. „Das Fehlen dieser hoch ungesättigten Fettsäuren führt viele Lebensfunktionen zum Erlahmen“, ist eine oft getätigte Aussage der Wissenschaftlerin. (Dr. Johanna Budwig: “Fette als wahre Hilfe”)
„Quark-Leinöl stellt heute etwas Ungeheures dar. In dieser einfachen Form erfolgt die Realisierung von wissenschaftlich neuen Erkenntnissen, wie man vielen Gesundheitsschäden, durch falsche Nahrung oder durch andere Vergiftungen hervorgerufen, entgegen wirken kann.“ (Dr. Johanna Budwig: “Öl-Eiweiß-Kost”)

Das ganzheitliche Prinzip der Dr. Johanna Budwig

Faktoren wie fehlende menschliche Anerkennung, unharmonische Beziehungen und eine schlechte Atmosphäre in Familie und Beruf können die Lebensqualität auf Dauer spürbar beeinträchtigen oder gar krank machen. Darauf wies Dr. Budwig in ihren Gesprächen in aller Deutlichkeit hin.
"Es ist sehr wichtig, dass der Mensch als Einheit von Körper, Seele und Geist gesehen wird. Welcher Faktor im Augenblick vorrangig wirksam ist, kann sehr unterschiedlich sein. Ich bin heute noch überzeugt, wenn eine Frau ein sehr schlechtes Eheverhältnis hat, Tag für Tag Unterdrückung und Sticheleien von ihrem Mann ertragen muss, dann kann ich ihr auch nicht mit Quark-Leinöl helfen. Alle 3 Faktoren gehören beim Menschsein zusammen.“ (Dr. Johanna Budwig: “Krebs, das Problem und die Lösung”)
Als Wissenschaftlerin hatte Dr. Budwig außerdem stets das elektromagnetische Umfeld des Menschen im Blick. Synthetische Kleidung und Schaumstoffmatratzen lehnte sie z.B. strikt als Energieräuber ab. Empfehlenswerte Matratzen in ihrem Sinne sollten aus Naturmaterialien wie Kokosfaser, Rosshaar, Schafwolle und Baumwolle bestehen. Neben den Materialien, die einen gesunden erholsamen Schlaf fördern, legte Dr. Budwig ebenfalls großen Wert auf das zeitige Zubettgehen und eine entsprechend lange Schlafdauer zur Förderung von Entspannung und Regeneration.
Auf die energiespendende Kraft der Sonne und die wohltuende Wirkung von Bewegung und Entspannung hat Dr. Johanna Budwig ebenfalls hingewiesen und auch hier mit ihren Empfehlungen, ob Yoga, Tai Chi oder progressive Muskelentspannung, stets den Menschen, den sie vor sich hatte, im Blick behalten. Diese Beispiele sollen nur einen kleinen Einblick in die ganzheitliche Arbeitsweise von Dr. Budwig geben.

Licht ist die treibende Kraft

Für die Wissenschaftlerin Dr. Johanna Budwig war Licht die treibende Kraft, die alle Funktionen, die wir zum Leben brauchen, aktiviert und erhält. Vom Stoffwechsel der Pflanzen ist uns seit langem bekannt, dass sie für ihr Wachstum nicht nur Nährstoffe, Luft und Wasser benötigen. Licht ist für Pflanzen ein einzigartiges Lebenselixier. Die „Antenne“, über die sie die Energie des Lichts aufnehmen können, ist ein lichtabsorbierendes Molekül, das Chlorophyll. Es ist die Energie aus dem Sonnenlicht, die dann in der Pflanze Wasser und Kohlendioxyd zu Glucose, dem elementaren Grundstoff und Energieträger aller Zellen, verbindet.
Im menschlichen Organismus übernehmen die essentiellen Fettsäuren in den Zellmembranen der Haut die Funktion dieser Antenne. Die hoch ungesättigten Fettsäuren haben die Fähigkeit die Fotonen des Lichts aufzunehmen und unter Erhöhung des Energieniveaus zu speichern.
Dr. Johanna Budwig hat schon früh, zu Beginn der 50er-Jahre, auf die ordnende Kraft des Sonnenlichts in biologischen Systemen hingewiesen.
Licht ist die Quelle allen Lebens und zur Aufrechterhaltung der großen Ordnung im menschlichen Lebensprozess erforderlich.

Energieräuber und die Folgen

Wir nehmen das Licht über die Augen, die Haut und die Nahrung auf. Die zunehmende Industrialisierung der Nahrung und Sonnenschutz auf höchstem Niveau haben dazu beigetragen, dass der menschliche Organismus heutzutage immer weniger in der Lage ist, die lebenspendende Kraft der Sonne aufzunehmen und für energetische Prozesse zu nutzen. Es fehlen die hoch ungesättigten elektronenreichen Verbindungen, die in Resonanz mit bestimmten Wellenlängen des Lichtes, die Fotonen der Sonne wie Magnete anziehen, aufnehmen und speichern können.
Das Resultat dieser reduzierten (Ernährungs-) Lebensweise zeigt sich in einer steten Zunahme der unterschiedlichsten Zivilisationserkrankungen. Dr. Johanna Budwig erkannte diesen Zusammenhang schon Mitte des letzten Jahrhunderts. Die Wissenschaftlerin sah bei einer Vielzahl von Erkrankungen die Störung ursächlich im Fettstoffwechsel. Haltbarmachung der Lebensmittel geht in der Regel einher mit Veränderung der natürlichen Strukturen. Haltbarmachung und Hocherhitzung im Bereich der hoch ungesättigten Fettsäuren führt zu elektrisch neutralen Nahrungsfetten. Die beeindruckende Fähigkeit zur Energieaufnahme geht den mehrfach ungesättigten Fettsäuren durch diese Prozesse verloren. Viele moderne Veredlungsprozesse in der Lebensmittelherstellung gehen laut Dr. Budwig einher mit dem Verlust an Elektronen. Nahrungsmittelzusätze betrachtete sie stets als Elektronenräuber. Dr. Budwig war der festen Überzeugung, dass chronische Erkrankungen Energie-Mangelerkrankungen darstellen. Gerade im Bereich der Krebserkrankungen wird der Energiemangel der Zellen und dessen Kompensation durch ungeordnete Wachstumsprozesse erkennbar. Um die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und geordnete Wachstumsprozesse zu fördern, muss der menschliche Organismus wieder auf die Energieaufnahme der Sonne eingestimmt werden.

Der Stellenwert der heimischen Kräuter in Dr. Budwigs Therapieansatz

Wenn über die großartige Physikerin, Chemikerin und Fettforscherin Dr. Johanna Budwig und die von ihr entwickelte Öl-Eiweiß-Kost gesprochen wird, stehen zwei Lebensmittel, Öle auf Leinölbasis und Quark, stark im Vordergrund. Die Faszination über deren Bedeutung für den gesunden Zellstoffwechsel kann unsere Sicht auf die vielen kleinen Helfer im Hintergrund verschleiern. Denn so wichtig diese Bestandteile, mehrfach ungesättigte Fettsäuren und schwefelhaltige Aminosäuren, für unsere Zellgesundheit sind - sie sind eingebettet in ein Gesamtkonzept und Teil eines großen Ganzen. Wenig bekannt ist der Stellenwert der Heilkräuter und Gewürze für Dr. Johnanna Budwig. „Wer Leinöl genießt, braucht keine Angst zu haben vor Gewürzen“ (Dr. Johanna Budwig: “Öl-Eiweiß-Kost”). Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren unterstützen über den Zellaufbau eine gesunde Organfunktion und die heilkräftigen Kräuter lassen die Säfte fließen. Aus diesem Zusammenspiel resultiert nicht nur eine verbesserte Verdauungsleistung, sondern auch eine bessere Nährstoffaufnahme.

Der Rohkostanteil in Dr. Budwigs Ernährungsempfehlungen war stets hoch, wobei sie bei der Auswahl besonderes Augenmerk auf die Verwendung von heimischen Wildpflanzen legte. Alte Kräuterbekannte und neue Heilpflanzenfreunde treffen hier gleichermaßen aufeinander, wenn Dr. Johanna Budwig über Löwenzahnsalat als König unter den Wildsalaten spricht und das angenehm nussige Aroma des Wiesenbocksbartes lobt. Natürlich tragen 1-2 EL Öl auf Leinölbasis pur oder als Zutat einer exzellenten Salattunke à la Budwig dazu bei, dass aus einem schnöden Unkraut eine schmackhafte, die Gesundheit der inneren Organe stärkende, Delikatesse wird. Zur Unterstützung der Verdauungsorgane empfahl Dr. Johanna Budwig außerdem je nach Konstitution unterschiedliche Teemischungen oder Pflanzenpresssäfte. 

“Was wahr ist, muss wahr bleiben.” (Dr. Johanna Budwig)
Leider dürfen wir heute nicht sagen, wie sehr wir von der Wirkung der Öl-Eiweiß-Kost überzeugt sind. Es gibt viele Ärzte und Therapeuten die die Öl-Eiweiß-Kost täglich anwenden. Gerne nennen wir Ihnen einen Arzt oder Therapeuten in Ihrer Nähe!

Rezepte der Öl-Eiweiß-Kost - Iss Dich gesund!

Gönnen Sie sich am Morgen die Zeit für eine Rezept mit Dr. Budwig Quark-Leinöl-Creme. Eine gute, ausgewogene Frühstücksmahlzeit, die den Körper gut versorgt und nicht belastet sorgt für Energieaufbau und eine gute Konzentrationsfähigkeit über einen langen Zeitraum. Zubereitet mit geschroteten, geschützten Leinsamen und frischen Früchten starten Sie in einen Tag voller Energie und Wohlbefinden.

Öl-Eiweiß-Kostrezept für eine Dr. Budwig Quark-Leinöl-Creme (1 Portion):

1-2 Esslöffel Dr. Budwig Omega-3 Leinöl

1 Esslöffel Milch

125-150 g Magerquark

1-2 Teelöffel Honig

2 Esslöffel Dr. Budwig Linufit Energmix

3 Esslöffel gewürfelte Früchte nach Jahreszeit

Nüsse, Gewürze wie z.B. Zimt, Kardamom etc.

Zubereitung:

Bereiten Sie zuerst die Dr. Budwig Quark-Leinöl-Creme wie folgt zu. Den Quark mit der Milch glattrühren, Dr. Budwig Omega-3 Leinöl hinzufügen und unterrühren, bis kein Öl mehr sichtbar ist, abschließend mit Honig süßen.

Auch Zwischenmahlzeiten lassen sich mit den Rezepten der Eiweißkost schnell in eine Kraft und Energie spendende Mahlzeit abwandeln.

Öl-Eiweiß-Rezept für eine Zwischenmahlzeit

Zutaten für 1 Portion:

1 Apfel

1 kleine Banane

150 g Naturjoghurt

1 EL Dr. Budwig Omega-3 Öl

1 EL Dr. Budwig Linufit Energiemix

50 g Haferflocken

1 TL  Ahornsirup

Zubereitung:

Den Apfel und die Banane würfeln. Den Joghurt, Dr. Budwig Omega-3 Öl und den Ahornsirup verrühren. Das Obst unterheben. Haferflocken und Dr. Budwig Linufit Energiemix mischen. Auf dem Apfel-Bananen-Joghurt verteilen. Genießen!

Die Öl-Eiweiß-Kost-Rezepte lassen sich durch die Verwendung unterschiedlicher Zutaten abwechslungsreich und ausgewogen gestalten. Durch den Austausch der Milch- und Milchprodukte durch Getreide z.B. Hafer, Hirse, Quinoa und vieles mehr, eignen sich die Rezepte der Eiweiß-Kost auch für Veganer.

Öl-Eiweiß-Rezept vegan

Zutaten für 1 Person:

100 ml Dr. Budwig Fermentgold

50 ml Orangensaft (nach Möglichkeit frisch gepresst aus Bio-Orangen)

½ Bio-Banane

1 kleiner Pfirsich

½ Bio-Zitrone, dünn geschält

etwas Zitronenabrieb

2 EL Dr. Budwig Omega-3 Öl

1 EL Dr. Budwig Linufit Energiemix

1 EL Hirseflocken

1 EL Mandelmus

1 kleines Stück frischen Ingwer (Bio)

1 Hand voll Eiswürfel

Zubereitung:

Alle Zutaten, bis auf das Dr. Budwig Omega-3 Öl, in einen Mixer geben und 1-2 Minuten (je nach Leistung) auf höchster Stufe mixen. Dann das Dr. Budwig Omega-3 Öl dazugeben und noch einmal alles kurz aufmixen. In ein Glas füllen und genießen.

Achtung: Sie haben JavaScript ausgeschaltet!
Schalten Sie JavaScript bitte an, damit Sie diese Website benutzen können.

Erfahren Sie hier, wie Sie JavaScript wieder einschaltet.

Ihr Browser ist veraltet und hat Sicherheitslücken!
Aus Sicherheitsgründen können mit Ihrem Browser bei uns NICHT einkaufen.

Erfahren Sie hier, was ein Browser ist und wie Sie diesen sicherer machen können.