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Die Nachtkerze

Die Nachtkerze (Oenothera biennis), von der es mehr als einhundert Arten gibt, hat ihren Ursprung in Nord-, Mittel- und Südamerika und wurde vor ca. vierhundert Jahren nach Europa gebracht. Die anspruchslose Pflanze breitete sich daraufhin schnell im europäischen Raum aus.

Die zweijährige Nachtkerze findet man von Juni bis September wild wachsend auf trockenen, steinigen Böden an Böschungen und Wegrändern, aber ebenso in kultivierter Form in Gärten. Ihre Wuchsform ist, wie ihr Name schon sagt, gleich einer Kerze. Die Blütezeit ist sehr kurz. Erst am Abend öffnen sich die gelben, ährenförmig am Stiel angeordneten Blüten. Sie gehen innerhalb weniger Minuten auf und verströmen einen sehr intensiven, für Nachtfalter unwiderstehlichen, Duft.

Anfangs galt die Nachtkerze nur als schöne Zierpflanze, später wurde sie vor allem als Heilpflanze geschätzt. Das kostbare Nachtkerzenöl, das aus dem Samen gewonnen wird, findet sowohl innerlich aus auch äußerlich, in der Naturheilkunde und Kosmetik Anwendung.

Nachtkerzenöl ist reich an Gamma-Linolsäure (GLA), eine mehrfach ungesättigte Fettsäure, die durch ein körpereigenes Enzym aus der ungesättigten Linolsäure, die der Körper über die Nahrung aufnimmt, gebildet wird. Wenn dieses Enzym nicht optimal funktioniert oder die Nahrung nicht genügend Linolsäure enthält, kann GLA nicht in ausreichenden Mengen gebildet werden. Hierdurch wird die Hautfunktion stark beeinträchtigt, denn GLA ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil der Haut, sondern dient auch als Vorstufe für die Bildung wichtiger Gewebshormone.

Zusammen mit einer gesundheitsbewussten Ernährung und der gezielten Zufuhr von Nachtkerzenöl können Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Psoriasis vermieden oder deren Symptome gelindert werden.

Auch kulinarisch ist die Nachtkerze ein wahrer Schatz. Ihre leuchtend gelben Blüten sind nicht nur eine Pracht für jedes Sommerbuffet. Wurzel, Samen, Blätter und Blüten der  Nachtkerzenpflanze sind essbar.
Die kelchförmigen Blüten der Nachtkerze schmecken süßlich bis buttrig mit einer leicht scharfen Note. Mit einem Durchmesser von etwa 30 Millimetern sind sie ideal für bunte Salate und Blütenbutter. Ein besonderer Hingucker für jede Sommerparty ist “Champagner auf Nachtkerze”. Dazu gibt man eine einzelne Nachtkerzenblüte in einen Champagnerkelch und füllt mit Champagner auf. Wir sind uns sicher Dr. Johanna Budwig, die Champagner empfahl, wann immer es etwas mit Champagner zu feiern gab, hätte ihre wahre Freude daran!

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