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Gehen Sie achtsam mit sich um – und gönnen Sie sich so oft es geht Bewegung an der frischen Luft.

Herzgesund leben

Alles – also zumindest fast alles –, was das Herz erfreut, trägt auch zur Gesundheit des Herzens bei: So stehen etwa ausreichend Bewegung, Schlaf und Entspannung für eine herzgesunde Lebensweise. Wissenschaftlich belegt ist aber auch ein weiterer wichtiger Faktor: die Ernährung. Um Herzerkrankungen vorzubeugen oder eine entsprechende Therapie zu unterstützen, sollten auf unserem Speiseplan vor allem viel frisches Gemüse, zuckerarmes Obst, Fisch, vegetarische Kost, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse und hochwertige Öle stehen.

Warum ausgerechnet Öle, fragen Sie sich? Nun, im Wesentlichen, weil eine gute Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren nachweislich entscheidend für die Herzgesundheit ist.

Die Rolle der ungesättigten Fettsäuren

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren spielen in unserem Körper eine besondere Rolle. Sie dienen als Energieträger, sind Bestandteil unserer Zellmembranen und Ausgangsstoffe für die Bildung hormonartiger Botenstoffe. Dadurch werden sie zum Vermittler von Entzündungsreaktionen, die im Hintergrund jeder Erkrankung aktiv sind. Omega-3-Fettsäuren helfen dem Körper dabei, Entzündungen abklingen und ausheilen zu lassen. Gerade die Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) sind für eine gesunde Herzfunktion essenziell. Im Falle einer koronaren Erkrankung können sie das Herz vor einer Vielzahl von Stressoren schützen.
Eine Anreicherung von EPA in den Herzzellmembranen kann etwa den Schaden begrenzen, der im Falle eines Herzinfarkts verursacht wird.

Hochwertige Öle mit einem hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren, wie etwa Leinöl, gehören unbedingt mit auf einen ausgewogenen Speiseplan.  

Die essentielle, dreifach ungesättigte Fettsäure ALA wird zur Bildung von DHA und EPA benötigt. Alle drei Fettsäuren scheinen ihre volle Wirkung vor allem im Zusammenspiel zu entfalten.

Das sagt die Wissenschaft

Das Ergebnis einer neuen wissenschaftlichen Studie* veranschaulicht, dass der regelmäßige Verzehr von Omega-3-reichen Lebensmitteln, sowohl marinen (wie zum Beispiel Fisch und Algen) als auch auch pflanzlichen Ursprungs (wie etwa Leinöl), die Prognose im Falle eines Herzinfarkts verbessern kann. Die Studie wurde Ende 2020 im renommierten „Journal of the American College of Cardiology” veröffentlicht.
Bemerkenswert ist diese Studie auch im Hinblick auf ihre neue Betrachtungsweise. Die Forscher/-innen legten im Rahmen der Untersuchungen ihren Fokus auch auf die pflanzliche Alpha-Linolensäure (ALA).

Zum Hintergrund: Die ALA, die im Körper zu einem gewissen Anteil in EPA umgewandelt wird, wurde bislang kaum wissenschaftlich untersucht und führte eher ein Schattendasein neben EPA und DHA. Doch was fanden die Forscher/-innen denn nun in der aktuellen Studie eigentlich heraus? Sie stellten zum Beispiel fest, dass EPA und ALA sich in ihrer Wirkungsweise ergänzen und nicht etwa konkurrieren. Sie fanden zudem einen Zusammenhang zwischen ALA und einem geringeren Risiko für schwere kardiovaskuläre Vorfälle sowie einen signifikanten Zusammenhang zwischen ALA und der Gesamtsterblichkeit, der für die EPA allein nicht zu sehen war. Das hat zu der Einschätzung geführt, dass ALA möglicherweise zusätzlich schützend wirkt, selbst wenn die Ernährung reich an den Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA ist.

Was bedeutet das für unser Herz?

Die Ergebnisse der Studie untermauern, dass die Einbeziehung von marinen (DHA und EPA) und pflanzlichen Omega-3-Fettsäuren (ALA) in die Ernährung von Menschen mit einem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine empfehlenswerte Strategie darstellt. Denn sie führt zur Verbesserung der Lebensqualität und der Prognose bei Herzinfarkt. Bei aller Faszination für die marinen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA, zeigt diese Studie aber auch, dass die pflanzliche Omega-3-Fettsäure ALA in einer gesunden ausgewogenen Ernährung nicht zu vernachlässigen ist. Ihre Wege sind genauso vielfältig wie ihre Wirkungen.

Frisch, abwechslungsreich und lecker: So kann Ihre herzgesunde Ernährung aussehen. 



* Quelle: Iolanda Lázaro, Ferran Rueda, Germán Cediel, Emilio Ortega, Cosme García-García, Aleix Sala-Vila, Antoni Bayés-Genís. Circulating Omega-3 Fatty Acids and Incident Adverse Events in Patients With Acute Myocardial Infarction. Journal of the American College of Cardiology, 3 November 2020